-4, K /- j ^j-^. ■N -V 1 >./i ^ / ^v^ I «cri? '^ 5< I 7 a ^-■iSi* «•- 7c. 7e <-/■- . . CA' 7f yd. /.■ lOa IIa \ / 11 c 12a , »• 12 c 12 b 12 c a^ 12 d ^' LJj Erklärung von Tafel XL. Fiy. la — g. Hurpctomonas Miiscae Burn. aus dem Darm von Musca domestica. a. Jugend- liclic Form. Ib— c. Acltere Form in verschiedenen Contractionszuständen. Id. Alte, fast starre, nur noch wenig biegsame Form, le— g. Verschiedene Längstlicilungszuständc nach der Auffassung Stein's. Vergr. 440. 2a_e. Oikomonas Termo Ehrbg, sp. 1 a. Einige Exemplare, die sich mit dem. etwas ausgezogenen Hinterende auf einer Bacterienhaut befestigt haben, "ib— d. Ein Indivi- duum in drei verschiedenen Stadien der Nahrungsaufnahme. 2 b zeigt die nahrungsauf- nehmende Vacuole bei nv und einen kleinen Nahrungskörper N, der von der Geissei gegen diese Vacuole geschleudert wird. In 2 c hat die beträchtlich vergrösserte Vacuole den Nahrungskörper in sich aufgenommen und ist im Begrifi' nach hinten zu rücken ; in 2d ist die Vacuole schon bis gegen die Mitte des Seitenrandes nach liinten gerückt und eine neue beginnt sich zu bilden. 2 e. Ein Individuum mit amöboid veränderlichem Hinterende. Vergr. von 2b— d == 700, der übrigen Figg. = 440. na, — c. Oikomonas mutabilis Kent. 3a. Ein mit ansehnlichem stielförmigen Plasma- faden des Hinterendes befestigtes Thier. N- aufgenommener Nahrungskörper in einer nahriingaufnehmenden Vacuole. Vergr, 000. 3 b. Längstheilungszustand. .'ic. Sporen- haufen, der durch Zerfall eines encystirten Thiers entstanden sein soll; von einer Cysten- hüUe ist jedoch nichts angegeben. 4a — b. ? Oikomonas sp. (sogen. Pseudospora parasitica Cienk.) aus faulenden Spirogyrcn- zellen. 4 a. Ein Individuum vor dem Eindringen in die Algenzelle. 4 b. Ein amöboid umgestaltetes Individuum aus einer Algenzellc. 4 c. Der encystirtc Kuhezustand, dessen Inhalt sich nach Ausstossung der unverdauten Nahrungsreste in einige Sprösslingc ge- theilt hat. Vergr. 320. 4c — d. ? Oikomonas sp. (sogen. Pseudospora Nitellarum Cienk.) aus faulenden NitoUen. 4 c. Die Flagellate. 4d. Der Dauerzustand, welcher zwei Cystenhüllen i^z und c) besitzt, zwischen denen sich die ausgestossenen Nahrungsreste N finden. Vergr. 320 (?). 5a — k. ? Oikomonas Dallingeri Kent sp. (sogen. Monas Dallingcri Kent). 5a. Aeltere Form; um die Basis der Geissei findet sich eine Art Scheide oder Verdickung, die etwas an die Kragenbildung der Choanoflagellata erinnert. 5 b. Gewöhnliche Form ohne diese Auszeichnung der Geissei. (Vergr. = 1300.) 5e— g. Eigenthümlicher Fortpflanzungsprocess durch Theilung. 5 c, Der Körper nimmt eine mehr kuglige Gestalt an und wird schliesslich, indem die Bewegung erlischt, ganz kuglig (5 d). Hierauf geht die Geissei verloren und es treten plötzlich zwei sich kreuzende Furchen am Körper auf (5 c); die Zahl der Furchen vermehrt sich und die- selben zeigen eine eigenthümliche Anordnung (5f). Si:hliesslich zerfällt der Körper entsprechend den Furchen in eine grosse Anzahl Sprösslinge (5 g), die sich nach Ausbil- dung der Geissein zerstreuen. 5h — k. Der Copulationsprocess. 5 h. Ein sehr grosses und ein kleines Individuum haben sich vereinigt und schwimmen mit einander umher. 5i. Die aus der Copulation eines derartigen Paares hervorgegangene dünnwandige Cyste. 5 k. Dieselbe ist aufgesprungen und hat eine eiwcissarartige Flüssigkeit entleert, in der sich nichts von Sporen wahr- nehmen lässt. Fig. 6a — b. Cliromulina flavicans Ehrbg. sp. 6a. Sehr grosses Lidividiium , das eine Navicula (N) gefressen hat. b. Wahrscheinlicher Kuhezustand ; in einer körnigen Gallert- kugel eingehüllt, hat sich die Chromiilina durch fortgesetzte Längstheilung vermehrt, in- dem die Sprösslingc sich zu einem Ring zusammengruppiren. Vergr. von a = 440, von b ^ 32ö. 7a — b. Acyromonas sigmoides Kent. Marin. 7a. Ein mit der Geissei festgelieftetcs Individuum. 7 b. Schiefer Quertheilungszustand nach Kent. Vergr. ca. lüOü. 8. Platytheca micropora St. Kleines Stück einer W'asserlinsenwnrzel , auf der vier Individuen befestigt sind, darunter eines, das sich in seiner Hülle getheilt hat. Der geissel- artige Faden des Vorderendes wurde nicht in Bewegung beobachtet, daher ist die Flagel- latennatur dieser Form noch etwas zweifelhaft. Vergr. = 440. 9. Codonoeca costata J.-Clark. Marin. Vergr. = 1000. 10a — b. Poteriod endron petiolatum St. 10a. Ein junger nur aus wenigen Individuen bestehender Stock. Zwei Individuen weit vorgestreckt und mit geöffnetem soi;cn. Peristoui (pe). Vergr. 32ö. 10b. Gehäuse, dessen Inwohner sich nach der Beschreibung Kent's in zahlreiche sporeuartige Körper zertheilt haben soll. Vergr. ca. 600. IIa — d. Bicosoeca lacustris J.-Clark. IIa — b, Zwei Individuen, welche ihre den sogen. Peristomfortsatz (pe) tragenden Vordereiiden aus dem Gehäuse vorgestreckt haben, a in seitlicher, b in vorderer Ansicht. 11c. Individuum, das sich durch Contraction des Befestigungsfadens und des Körpers in den Grund des Gehäuses zurückgezogen hat, dessen Mundung sich hierbei zusammenzieht. 11 d. Quertheilungszustand; der hintere SiJrössling hat seine Geissei schon entwickelt; das Gehäuse wird wahrscheinlich mit- getheilt. Vergr. der Figg. = 650. 12a — e. Monas Guttula Ehrbg. sp. 12a. Ein Individuum, das in seine sehr ausgedehnte Nahrungsvacuole einen grossen Mycelfaden aufgenommen hat. I2b. Ein mit stielfürmig ausgezogenem Plasmafaden des Hinterendes befestigtes Thier, das im Bcgriü' ist, mit seiner nahrungaufnehmenden Vacuole einen Nahrungsköri^er (N) aufzunehmen; e die sogen. Mundleiste. ' 2 c. Eigenthümlicher Theilungszustand (nach der Auffassung Cien- kowsky's gleichzeitige Theilung in vier Sprösslinge). 12 d. Ein Individuum, das innerlich eine Cyste ausgebildet hat. 12 e. Die fertige und isolirte Cyste (Dauerzustand). Vergr. von 12a— b = 1060, von d— e = SOO, 2c = 600. 13a — c. Monas vivipara Ehrbg sp. 13a. Individuum init zarter gallertartiger Hülle. Auf der linken Seite erhebt sich ein Pseudopodium, das die (jallerthüUe vorstülpt, e die Mundleiste, lob. Amöboid veränderliches Individuum. lr!c. Der Nucleus. Vergr. von l,ja— b = 650 und 440. Fing. 1, 2 a und e, 6, S, 10 a, IIa. c— d und 13 b nach Stein (Organismus d. Flagell.); Figg. 2b— d und IIb nach Bütschli (Z. f. w. Z. XXX); Figg. 3a— c, 7 und 10b nach Kent (Manual); Figg. 4a— d nach Cienkowsky (Arch. f. mikr. Anat. I» ; Figg. 12a— e nach dem- selben (ibid. VI); Figg. 5 nach Dallinger und Drysdalc (Monthly niicr. journ. 1S74 Febr.); Figg. 13 a und c Uriginalia. Flagellata Taf.XL. Erklärmii> von Tafel XLL Fi fr. la — c. Monas Guttula Ehrbg. ai». Drei aufuiiiaiiilerfolgende Stadien der Liuigsllieilung. Yergr. 4J0. 2a — d. Monas (Physonionas Kcnt) so Cialis Kent. 2 a Ein Längstheiliüigszustaud. Vergr. ca. 1000. 2 b. Eine mit zahlreichen Sprösslingcn (Sporen Kent's) erfüllte Cyste, auf dem erhärteten Stiel des Individuums. Vergr. 20Ü0. 2 c. Eine auf zwei Stielen befestigte ähnliche Cyste, die wahrscheinlich aus der Copulation zweier gestielter Thiere hervor- ging. Uer Inhalt erscheint in zwei Portionen gesondert, wahrscheinlich der Beginn des Zerfalls in Sprösslinge. Vergr. 1500. 2d. Ein aus der Cyste Fig. 2 b ausgetretener Sprössling, der zunächst nur eine Geissei besitzt. Vergr. 2.500. ■'). Poteriodcndron (Stylobryon Kent) epistyloides Kent. Eine Kolonie. Vergr. 1500. 4a. Bicosoeca lacustris J.-Clark. Vollendeter fjuertheilungsziistand nach Kent. Der vordere Sprössling ist im Begriff das Gehäuse zu verlassen. Vergr. 1250. 4b. Bicosoeca (Hedraeophysa Kent) Bulla Kent sp. Vergr. 1500. 5. Anthophysa vegetans 0. F. M. sp. 5a. Ein isolirtes Individuum, aus der Auflösung einer Kolonie herrührend. K eine sogen. KcimliUgel Stein's, wahrscheinlich ein eingedrungener Parasit. 5 b. Ein schwächlicli entwickelter Zweig einer Kolonie mit einer geringen Zahl von In- dividuen seiner Endtraube. 5 c. Keich verzweigte ansehnliche Kolonie mit selir zalilrcichen Emltrauben, deren eine, K, in Theilung. Vergr. 220. od. Cyste eines isolirten Individuums nach Kent, deren Inhalt in zahlreiche Sprösslinge zerfallen ist. 5c. Entsprechende Cyste, die sich geöffnet hat und die zunächst eingeisseligen Spröss- linge entlässt. Vergr. von 5d — e = 530. 5g. Isolirtes Anthophysaindividunm, das spitzige Pseudopodien aussendet. Vergr. 440. 5 h. Grosses Individuum in der Aufnahme eines Kahrungskörpers N begriffen. Vergr. 7(50. 5i. Endzweig einer Kolonie mit sehr individuenreicher Endtraube; dieselbe ist im opti- schen Durchschnitt dargestellt, um die Befestigungsweise und die Gruppirung der Individuen auf dem knopfförmig angeschwollenen Ende des Zweiges zu zeigen. Oa— c. Dendromonas virgaria Weisse sp. a. Jugendliche nur aus drei Individuen be- stehende Kolonie. Vergr. 440. b. Reich entwickelte alte Kolonie. Vergr. 320. c. Junge Kolonie von nur zwei Individuen, die beide in Längstheilung begriffen sind. Vergr. von c 1000. 7. Dendromonas (Cladonema Kent) laxa Kent. Ein Individuum einer Kolonie, das in einer seitlichen ansehnlichen Nahrungsvacuole einen Nahrungskörper N aufgenommen hat. Vergr. ca. 2000. 8a — c. Cephalothamnium caespitosa Kent (= Cyclopum St.) von Cyclops. a. Jugend- liche nur aus zwei Individuen bestehende Kolonie, davon das eine in Nahrungsaufnahme begriffen b. Ein Individuum, das zahlreiche fingerförmige Pseudopodien an seiner Ober- fläche aussendet, c. Reich entwickelte Kolonie. Vergr. von 8a = 650, Sc = 440. Da— c. Dinobryon Sertularia Ehrbg, a. Ein Gehäuse einer Kolonie, dessen Inwohner sich getheilt hat, der eine Sprössling ist im Grunde des Gehäuses geblieben, der andere dagegen hat sich im Mündungsrand desselben befestigt, jedoch noch kein Gehäuse ab- geschieden. Vergr. 700. b und c. Dauercysten nach Stein und Bütschli. 10. Dinobryon stipitatum St. Längstheilungszustand eines Individuums im Gehäuse. das nicht mit gezeichnet ist. Die neuen Geissein haben sich schon dicht neben den alten entwickelt, jedoch noch nicht die definitive Länge erreicht. Am Hinterende sprosst ein zweiter Schwanzfaden st hervor. Vorn beginnt die Theilfurche sich bemerklich zu machen. Vergr. ca. 6 — 700. Figg 1, 5a, 5e, 5g— 1, 6a— b, Sa und c, 9b nach Stein (Organismus'); Figg. 2a— d. 3, 4a— b, 5d— f, 6c, 7 und Sb nach Kent (Manual); 5b, i»a und c nach Bütschli (Z f. w. Z. XXX); Fig. 10 nach Pelletan (Journ. de microscp. 1882). Flagellata. Taf . XLI. la., 2 ;i 21) 2 c •i«.>v^'# 2d. er <>■ \v 5i \ 1 .\ i 5f — \\ 4- a 5 ;i 10 er 5d. f 4b, 5 b . j , K i:<:--x > 5 e . i M 6)/^ er . 5h_A y- PI W 1 m /i A//! 9r ^■•^"'^■' 9 a 7;; V"^> y^r Mf^'/- 8 a iv-Ci ly 8 b f \ / 6 c . 9 b . \/ Ä Erklärung von Tafel XLII. 1. Diiioln-yon Sertularia Ehrbg. sp. Massig entwickelte juiige Kolonie, auf der sich einige farblose einueisselige Flagellaten (M) angesiedelt haben, die wahrscheinlich nicht in den Entwicklungskreis des Dinobryon gehören. Vergr. 440 2. Epipyxis Utriculus Ehrbg. a. Ein gewöhnliches Individuum in seinem aufgewach- senen Gehäuse, b. Ein schief quergetheilti'S Individuum; der hintere Sprössling noch ohne Gcissel. Vergr. 650. 3. Droglena Vol vox Ehrb. a Die Hälfte einer kugelförmigen ansehnlichen Kolonie. Vergr. 400. b. ein ency.stirtcs Individuum einer Kolonie, das sich unter dem Schutz der Cystcnhidle in vier Sprösslinge getheilt hat. c. (Jrössere dickschalige Cyste, die nach Kent wahrscheinlich als Zygote aufzufassen ist; ihr Inhalt ist in selir zahlreiche kleine sporenartige Theilstücke zerfallen. Die Cyste ist künstlich gesprengt und daher die Sporen z. Th. ausgetreten. Vergr. 2fi0. d. Einige benachbarte Individuen einer Kolonie stärker vergrössert. 4. Amphiuionas globosa Kent. a. Individuum, das in einer seitlichen Nahrungsvacuole Nv einen Nahrungskörper eingeschlossen hat. b. Individuum , das mit einer sehr aus- gedehnten nahrungaufnehmenden Vacuole einen anselinlichen Bacillus zu ergreifen im Regrille steht. Vergr. von a ca 500. 5. Deltomonas Cyclopum Kent. a. Ein Individuum, wie sie sich gewöhnlich gruppen- weise auf Cyclops befestigt finden. Vergr. ca. ISOO. b. Längstheilungszustand ; auf jedem der beiden Lapi)en des Vorderendes hat sich eine zweite (ieissel entwickelt, so dass also jeder derselben zu dem Vorderende eines der beiden Sprösslinge wird. c. An- gebliche Cyste mit zahlreichen sogen. Sporen im Innern. 0. Dinomonas tuberculatus Kent. Ein Individuum, das einen ansehnlichen Bacillus aufgenommen hat. Vergr. 1800. 7. Pseudospora Volvocis Cienk. a und b zwei Individuen, die von gewissen Stellen der Körperoberfläcbe spitzige Pseudopodien aussenden, a zeigt deutlich die fein radiär gestrichelte Hautschicht und enthält zahlreiclie grüne bis braune Nahrungskörper N. c. Encystirter Dauerzustand mit drei Hüllen, s eine äusserste zarte, walirscheinlich gallertige Hülle (der sogen. Schleier nach Cienkowsky), z die Zellhalle und c die Cysten- hülle nach der Bezeichnung Cienkowsky's, zwischen den beiden letzteren bemerkt man die ausgestossenen unverdauten Nahrungsreste N. Vergr. von 7b — c = 320. b. Diplomita socialis Kent. Ein Individuum auf einem Algenfaden festgeheftet. Vergr. 1500. 9. Khipi dodendron splendidum St. a. Reich entwickelte Kolonie. Vergr. 200. b. Junge noch unverzweigte Kolonie stärker vergrössert. c. Ein isolirtes Kolonialindivi- duum. Vergr. 700. 10. Spongomonas Sacculus Kent. Eine von der Wasseroberfläche herabhängende er- wachsene Kolonie. Vergr. 3 — 4 11. Ciadom onas fruticulosa St. Erwachsene Kolonie. Die Endzweige der Gehäuse- röhrc sind zum Theil leer, indem die Flagellaten z. Th. die Kolonie verlassen haben. In einem Endzweig der Köhre sind zwei durch Längstheilung hervorgegangene Flagellaten enthalten. Diclit daneben ist zu sehen, wie durch Ausscheidung besonderer Röhren um solche Theilsprüsslini;e die Verzweigung der Gehäuseröhre sich vollzieht. Vergr. 325. 12. Spongomonas Intestinum Cienk. sp. Theil einer fadenförmigen auf einer Unter- lage flach aufgewachsenen Kolonie. In der Axe derselben ist ein kanalartiger Flüs- sigkeitsraum bemerkbar. Vergr. 3oO. 13a. Spongomonas Discus St. Flach scheibenförmige Kolonie auf einer Unterlage aufgewachsen. Vergr. 325. 13b. Spongom. In testinum Cienk. Kleiner Theil einer zerzupften Kolonie, der zeigt, dass die Individuen in engen FlUssigkeitshüllen innerhalli der Kolonialgallerte liegen und dass bei der Vermehrung durch Längstheilung sich innerhalb dieser Hüllen ganze Gruppen von Individuen bilden; dasselbe ist, wenn auch weniger deutlich, auch auf den Figuren 12 und 13 a zu erkennen. Vergr. 440. Figg. 1, 2, 3a, !), 11, 12, 13 nach Stein (Organismus); Figg. 3b— c, 4, 5, I'., 8 und 10 nach Kent (Manual); Figg. 7b— c nach Cienkowsky (Arch. f. mikr. Anat. I); Fig. 3d nach Butschli iL. f. w. Z. XXX); Fig. 7a Original. l'lagellata. Taf.XLE. Scpi"-^. 2 a 2b. 3 c. 3 a ^^' Jf M " m 3b. m 3d. 1^:.^- 5 a „ /-1 Cr •'■'■, ., " rr- 1 iX 4.a. 7b. /« #^ 11. 10 4.Mmmä\i\- hA 91. r ir ,7 V / 9 a 12. 131). .>l!.. .f^ÜJsSL: 13 a. .. * Eikläiuiig von Tafel XLIII. Vig. 1. SyiHira Uvella Elirbg. 1 a. Hälfte eines massig- entwickelten Stoclios im optischen Durchsclinitt. Die Imliviiliien hier mit sehr stachliu,- entwickelter Cuticula; bh ein heller Kaum im Vordereade der Individuen, den Stein als Leibeshöhle bezeichnet. 1 b. Kolonie weniger Individuen mit nichtstacheliger Cuticula, zeigt deutlich, dass die Individuen im Centrum der Kolonie zusammenfliessen. M eine kleine grüjie Flagellate, wahrscheinlich ein Chlorangium, das sich an der Synura befestigt hat. 1 c. Längstheilungszustand eines Individuums; die Cliromatophorenplatten Ec sind in Vermehrung begriffen. 1 d. Dauer- zustand von zwei Cystenhüllen umkleidet; die äussere (Z) ist nach Stein die abgehobene Cuticula, unter welcher sich der Körper kuglig contrahirt und die eigentliche Cysten- hülle (C) ausgeschieden hat. 1 e. Ein freigewordenes Individuum einer alten Kolonie, mit sehr langgestachelter Cuticula. Nach Stein identisch mit der Perty sehen Gattung- Mall omonas. Vergr. von 1 a und 1 c == 440. 2. Ohrysopyxis bipes St. Ein von seiner Befestigungsstelle auf Algenfüden losgelöstes Indi-iduum. Vergr. G50. 3. Syi crypta Volvox Ehrbg. Eine Kolonie, g. Der ansehnliche körnige Gallertmantel, welcher die Synura ähnliche Individuengruppe umschliesst. bh eine lichtere Stelle im Vorderende der Individuen, ähnlich wie bei Synura. Vergr. 480. 4a — h. Polytoma üvella Ehrbg. 4a. Gewöhnliches Individuum. 4 b. Ein solches, dessen Körper sich wegen schlechter Ernährung verkleinert und hierbei aus der vordeien Hälfte der Schalenhülle zurückgezogen hat, indem er noch durch einen Plasmastrang mit der Durchtrittsstelle der Geissein an der Vorderregion der Schalenhülle in Verbindung blie],'. 4 c. Beginnende Zweitheilung in der Schalenhülle. 4d. Aehnlicher Zustand, bei dem die Theilfurche etwas schief verläuft. 4e. Nach vollendeter Zweitheilung hat sich der hintere Sprössling nochmals getheilt. 4 f. Viertheilungszustand in der Schalenhülle. 4 g. Achttheilungszustand. 4 h. ('yste, wahrscheinlich aus der Copulation hervorgegangen. Vergr. 520. 5a — c. Zur Fortpflanzung der Polytoma Uvella nach Dallinger und Drysdale. 5a. Beginn der Copulation zweier Individuen. 5 b. Copulationsproduct, noch mit zwei Geissein ver- sehen. 5 c. Die aus der Copulation hervorgegangene Cyste, die aufgeplatzt ist und zahl- reiche sporenartige Keime entleeren soll. 6a — n. Chlamydomonas pul visculus Ehrg. 6 a. Gewöhnliches Individuum. 6 b. Euhe- zustand mit protococcusartiger Viertheilung. 6 c. Aehnlicher Zustand in Achttlieilung. 6d. Einfache Viertheilung im Euhezustand. 6 e. Euhezustand mit Mikrogonidicnbildung. 6 f. Aehnlicher Zustand , bei dem die Sprösslinge durch Auflösung ihrer Specialhüllen frei wurden. 6f^. Euhezustand mit drei Theilsprösslingen, die ihre (ieisseln schon wieder entwickelt haben und wovon der eine in Längstheilung begrilfen ist, 6 g. Nackte Mikro- gonidie, die Pseudopodien artige Fortsätze aussendet. 6 h. Angeblicher Copulationszustand nach Stein, wahrscheinlich jedoch eine sogen. Zwillingsbildung. 6i. Aehnlicher Zustand, nach Stein weiter fortgeschrittene Copulation mit einer sogen. Keimkugel [K), die sich nach Stein aus den vereinigten Nuclei entwickelt haben soll, welche jedoch sicherlich ein eingedrungener Parasit ist. 6k. Einfaches Individuum mit einer ähnlichen sogen. Keimkugel (K). 6 1. Aehnlicher Zustand, die sogen. Keimkugel hat sich sehr vergrössert und zerfällt in zahlreiche radiale Segmente, welche sich schliesslich abrunden (6 m) und durch Zerplatzen des Chlamydomonas als kleine zweigeisselige Schwärmer frei werden (6n), deren weiteres Schicksal nicht bekannt ist. Vergr. von Ga, i — n = 480, von • d— g = 520; von b— c = S'IO: von h = 440. Vi-;. 7a— b. Copiilationsziistände von Chlamy domonas pulvisculus. 7 a. Eine Mikro- und eine .Makrogonidie haben sich mit ihren Vorderenden vereinigt; die Geissein der Mikro- gonidie sirnl noch erlialten. Tb. Das Plasma der Mikrogonidie hat sich unter Zurück- Fassung seiner Schalcnhulle mit dem der Makrogoiiidie vereinigt; die Geisselii sind ge- schwunden. Vergr. 4S(). 8. (Jhlamydomonas alboviridis St. Gewöhnliches Individuum, cli die einfache Ghloro- phyllplatte (Chromatophor). Vergr. = 650. ;ta— k. Haematococcus lacustris Girod. sp. 9 a. Gewöhnliches Individuum mit weit abstehender Schalenhülle (z). 9b. Aehnliches Individuum, dessen Plasmakörper durcii zahlreiche radiäre pseudopodienartige Fortsätze mit der SchalenhüUc verbunden ist. 9 c. Der Dauerzustand mit dem encystirten Körper (c^ in der Schalenhülle (z). 9 d. Der encystirte Körper ist durch Auflösung der SchalenhüUc frei geworden und hat sich ge- theilt. 9 e. Der eine der Sprösslinge hat sich nochmals getheilt, die Cystenhülle (c) ist aufgebrochen und einer der Sprösslinge in eine secundäre Hülle eingeschlossen durch die Aufbruchsstelle hervorgetreten. 9 f. Aehnlicher Zustand mit zahlreicheren Theil- sprösslingen. 9 g. Dauerzustand mit drei Theilsprösslingen , die ihre Geissein z. Th. schon wieder erlangt haben, davon einer in Längstheilung begriffen. 9 h. Polytoma ähn- licher Vermehrungszustand mit einer Anzahl Theilsprösslingen in der Schalenhülle und durch iJesitz der urpsninglichen beiden Geissein noch beweglich. 9i. Dauerzustand mit Mikrogonidienbildung. 9 k. Zwei frei gewordene Mikrogonidien. In sämmtlichen Abbil- dungen bedeutet r das rothe Pigment (Ilaematochrom). Vergr. von 9 a — b = 480, von c_f =^ 400, von g = 600. 10. Chlamydomonas ojbtusa A. Br. (grandis St.). Altes, grosses Individuum mit zahl- reichen Amylonkernen (amk). Vergr. 520. IIa — b. Coccomonas orbicularis St. IIa. Gewöhnliches Individuum. Hb. Vermeh- rungszustand. Die Coccomonas liat sich durch fortgesetzte Zweitheilung in der Schalen- hülle zu vier Sprösslingen vermehrt , welche sich durch Sprengung der Schale in zwei Hälften befreien. Vergr. 440. Figg. la und e, 2—3, 4a — h, 6a, 6d — n, 7, 9a — g und 11 nach Stein (Organismus); Figg. 1 b— d nach Bütschli (i. f. w. Z. XXX); Fig. 5 nach Dallinger und Drysdale (Monthly micr. j. 1874); Figg. 6 b— c nach Cienkowsky (Bot. Zeitung 1868); Figg. 9 h— k nach Colin (Nova Acta XXII); Fig. 8 Original. FJagellata. Taf. XLin. 1.1 hh Id. -Er 41i Ic "^k hh -^* 0^ 4(1. 4e. hh .^>l) 4f ^U 4h r» i> 6d. Ge. fiO- **> <•■-,,„/■ 7 b. ^\ Of. 61. Bk. in. <>.■. 10. n.[. 0.'. 9 f. 9li. i-l^ 9k. rLa.\/ et? IIb. :'f<('rf' /fl Erklärung von Tafel XLIV, Fit; la — d. Chlorogonium eu chlor um Elirbg. 1 a. (irosses staiTus Individuum der sclimaleu Varietät; statt der zwei hier verzeiclineten contractilen Vacuoleu finden sicli iiacli neueren Untersucluinjicn zahlreiche. 1 b. Vermehrungszustand durch Bildung von IMakros'onidien ähnlich Polytoma. Die drei sichtbaren Sprösslinge sind durch quere Theiluni-- entstanden und hal)en sich nachträglicli in der abgebildeten Weise zusammengeschoben. 1 c. Mikro- goiiidionbildung, Endzustand. Der Körper ist innerhalb der Schalenhülle in sehr zahl- reiche kleine Sprösslinge zerfallen. Id. Copulationszustand zweier frei gewordener Mikro- gonidien. Vergr. von 1 a .'J25. der übrigen Figuren 440. 2a — d. Clilorangium stentorinum Ehrbg. 2a. Gewöhnliches freischwimmendes Indivi- duum. 2 b. Ein festgeheftetes Individuum , das einen Gallertstiel ausgeschieden liat und in der Schalenhülle viergetheilt ist. 2 c. Eine Kolonie, wie sie sich aus dem Zustand von 2 b entwickelt, indem die Schalenhülle des Mutterindividuums aufbricht und die befreiten Sprösslinge neue Gallertstiele ausscheiden. 2d. Encystirter Dauerzustand (?). Vergr. von 2a— b = 440. 3a — f. Phacotus lenticularis Ehrbg. sp. 3a. Ein Individuum in Ansicht auf die Flachseite (seh die Schale"). 3 b. Ein ebensolches in der Ansicht auf die Schmalseite. 3 c. Vermehrung durch Bildung von Makrogonidien. Der Körper hat sich innerhalb der Schale in vier Sprösslinge getheilt , die schon eigene Schalen gebildet haben und durch Aufbrechen der beiden Klappen der Mutterschale frei werden, jedoch noch in einer zarten Blase eingeschlossen. ;ul. Bildung von Mikrogonidien durch Zerfall des Körpers in zahlreiche kleine Sprösslinge. lie. Freiwerden dieser Mikrogonidien ähnlich wie der Makrogonidien in 3 c. 3 f. Copulation zwischen Mikrogonidien und zwei Makrogonidien, die noch in der Blase eingeschlossen sind , daneben liegt die aufgeklappte Mutterschale dieser Makrogonidien. Vergr. von 3a — b = 650, von 3c = 440. Ja — b. Phacotus angulosus Gart. sp. 1 a. Individuum von der Breitseite; der Wcicli- körper ist in vier Sprösslinge zerfallen. 4 b. Ein Individuum von der Schmalseite. 5. Hymenomonas roseola St. Ein Individuum, cu die weiche feingekerbte cuticula- artige Hülle, f ein fettartiger Körper. Vergr. 650. 6a — b. Stylochrysalis parasitica St. 6b. Ein gewöhnliches Individuum auf steifem Stiel. 6a. Ein Quertheilungszustand. Vergr. 650. 7a — b. Nephroselmis olivacea St. 7a. Gewöhnliches Individuum. 7b. Längstheilungs- zustand. n? wahrscheinlich der Zellkern. Vergr. 650. Sa — g. Pandorina Morum Ehrbg 8a. Eine Kolonie von 16 Individuen mit durch se- cundäre Verdickungsschichten verstärkter Kolonialhülle. 8 b. Einige Zellen einer grossen in Auflösung begrillenen Geschlechtskolonie, umschwärmt von den freigewordenen kleinen Individuen einer kleineren geschlechtlichen Kolonie, 1 Copulation eines grossen und eines kleinen Individuums. S c. Copulation zweier Gameten von gleicher Grösse. 8 c. Frei- schwimmende viergeisselige aus der Copulation hervorgegangene Zygote. Sd. Encystirte Zygote. 8 f. Die aufbrechende Zygote; der Inhalt tritt, noch in eine feine Haut gehüllt hervor und bildet sich zu einem zweigeisseligcn Schwärmer um (8 g), der durch succes- sive Theilungen eine Pandorinakolonie erzeugt. Vergr. von 8a = 325, von 8b — d = 480. von f— g = 320. '.la — b. Gonium pectorale Ü. F. Müll. Da Kolonie von der Flachseitc. Üb. Von der Schmalseite. Vergr. Mo. 10a— c. Volvox Globator L. 10a. Hälfte eines geschlechtlichen, licrmaphroditischen Individuums. Vergr. 250. ov Die Eizellen, deren Centrum z. Th vacuolär ist; sp die Samcnfädenbündel theils in Ansicht von der Fläche, theils in dei' Ansiclit auf die Schmal- seite der Bündel. 10 b. Kleiner Theil der Oberfläche eines Individuums, zeigt, deutlich die he.xagonalen Hüllen der Zellen und die letztere verbindenden Plasmafäden. 10 c. Kleiner Theil der Peripherie eines Individuums im optischen Ixadialsclmitt; f eine junge Parthenogonidic. daneben drei gewöhnliche Zellen Vergr von 10 c 800. Figg. 1, 2a — b, 3c, 5 — 7, Sa und nach Stein (C)rganismusi ; Figg. 2c — d nach Cien- kowsky (Arch. f. mikr. Aiiat. VI); Figg. 3d — f und 4 nach Carter (Ann. mag. n. h. (3) II und III); '^b — g nach Pringsheim (Monatsb Berl. Ak. 1861))-. Figg. 10 a und c nach Cohn (Beitr. z. Biol. d. PH. I): Fig. lOli Original. Flagellata. Taf. XLIV. 8 ^3. ""'■ ö '.r '^ 8 c. y '^ _' 8 rf . 10 f. ''***«? Ä;' 0: Erklärung \(>ii Tafel XLV. 1 a — k. V 1 V X. 1 a. Speruiatozoidioii von Vohox (jlobator. Vcrgr. (JöO. Ib. Reifes, ungesclileclitlich erzeugtes Tocliteiindividuum von Volvox minor St. noch umschlossen von der Hülle der Paithenogonidic ; jir die jungen Parthcnogoni- dien. Vergr. 650. Ic — g. Zur Entwicklung des Eies von Volvox minor St. Keii'es befruchtetes Ei mit zwei Hüllen, dem Exospor (Ex) und dem Endospor (En); das letztere beginnt zu i|uelleii. 1 d. Die Quellung des Endospors hat das Exosjjor zerrissen. 1 e. Die l'urchung hat begonnen, Viertheilungszustand ; um die Furchungszellen ist schon eine gallertige Htllle (g) abgeschieden. 1 f. Achtthcilungszustand vom oflencn Pol gesehen. 1 g. Derselbe vom geschlosseneu Pol gesehen. Ih — k. Entwicklungsstadien der Parthenogonidien eines A'olvox (wahrscheinlich Y. Glo- bator"). 1 h. Achtzelligcs Stadium in der Ansicht auf den geschlossenen Pol. 1 i. Sechs- zehnzelliges Stadium iu der Ansicht auf den geschlossenen Pol. 1 k. Vielzelliges Stadium in der Ansicht auf den ungeschlosseneu Pol, der noch verhältnissmässig weit geöffnet ist. 2. Carteria cordiformis Gart. sp. Gewöhnliches Individuum mit im Vordertheil etwas abgehobener Schalenhulle. Vergr. 650. •'!. Collodictyon triciliatum Gart. (= Tetramitus sulcatus St) Ansicht auf die längs- gefurchte Bauchseite. Vergr. 500. 4. Spondylomorum quaternarium Ehrbg. Entwickelte Kolonie von 16 Individuen in seitlicher Ansicht. Vergr. 600. 5. Chloraster gyrans Ehrbg. Vergr. 300. 6. Chloraster agilis Kent. Seitliche Ansicht. A'ergr. 1250. 7. Pyramimonas Tetrarhynchus Schmarda. Achtgcisseligcr Theilungszustand ; nur die Geissein sind einstweilen verdoppelt. Vergr. 300. Sa — b. Cyathomonas truncata Fresen. spec. 8a. Gewöhnliches Individuum. Sb. Längs- theilungszustand. \'ergT. 650. 'Ja — d. Chilomonas Paramaccium Ehrbg. 9a. Individuum in seitlicher Ansicht- D b. A'orderende eines Individuums in Ansicht von der Bauchseite. A'ergr. 700. 9 c. Cyste mit einfacher Hülle. 9 d. Längstheilungszustand. Vergr. 650. iOa — b. Gryptomonas ovata Ehrbg. 10a. Ein gewöhnliches Individuum in seitlicher Ansicht; pe das sogen. Peristom nach der Darstellung Stein's. 10b. Ein angeblich jugendliches Individuum nach Stein. Vergr. 650. II. Protococcusartiger Vermehrungszustand der Gryptomonas ovata Ehrbg. Vergr. 220. 12a — c. Oxyrrhis marina Duj. Zwei Individuen in seitliclier Ansicht, a mit ausge- streckteren (Jeisseln, nach Kent; b mit den in der Peristomeinsenkung eigenthümlich zu- sammengelegten Geissein, nach Blochmann. 12 c. Qucrtheilungszustand; die Geissein des hinteren Sprösslings sind jedenfalls schon entwickelt, jedoch auf der Fig. nicht ange- deutet. Vergr. ca. 400. l.Ha — c. Tetramitus rostratus Perty. l.^a— h. Gewöhnliche Individuen, a in Ansicht von der Bauchseite, b in seitlicher Ansicht. 13c. Längstheilungszustand; der Kern, die contractilen A'acuolen und die Geissein sind schon verdoppelt. Vergr. 520. I.Üd — k. Zur geschlechtlichen Fortpflanzung des Tetramitus rostratus nach Dallinger und Drysdale. 13 d. Ein Individuum in Vorbereitung zur Copulation, das Hinterende ist amöboid geworden und der Kern hat sich vergrössert. 1 3 e. Zwei mit den Hinterenden copulirte derartige Individuen. 13 f. Die aus der Copulation hervorgegangene Cyste. 13g— k. Allmähliche Entwicklung der entleerten Sporen zu den Mutterthieren ähnlichen Wesen. 14a— b. Trepomonas agilis Duj. 14a. Seitliche Ansicht eines Individuums von der Schmalseite. 14 b. Vorderansicht. Figg. la (oben), 1 b, 2—4, 5, 7, 8b, 9d, 10a— b, 13a— c nach Stein (Organismus); Figg. la (unten) nach Cohn (Beitr. z. Biol. I); Ic — g nach Kirchner (Cohn, Beitr. z. Biol. IH) ; Figg. 6, r2a und c nach Kent (Manual); Figg. 8a, 9a und 14a — b nach Bütschli (Z. f. w. Zool. XXX); Fig: 12 b nach Blochmann (Z. f! w. Z. 40). Figg. 13d— k nach Dallinger und Drysdale. 9b~c. Originalia. i-'lcitfeUata. Taf. XLV. 1 a. "A P^^ '■> a . :'(y. 01), et/ -f '"' ' f « 8 a ¥4/ Ulli, 10 b. y^^ . II 81). ' 1- 11 10 a löa.W lo"b.\ ' ; 13 (J-. 15 h Erklärung von Tafel XL VI. r.g. Ja — b. Trcpomonas a^ilis Djid. 1 a. Individuum, das ausser den zwei vorderen (iLisselli noch zwei liintcre besitzt, wahrscliuinlicli in Vorbereitung zur Liingstheilung. 1 b. Wahr- scheinlicher Längstheiluiig-szustand, jedocb niclit ganz sicher; atidernfaiis wolil Copulation. Vei-gr. 650. 2a — b. Hexamitus inflatiis DJrd. 2a. Gewüliiiliches Individuum. 2b. I.iuigstbeilungs- zustand. Vergr. 440. i)a — d. Mcgastoma intestinalis Lambl. sp. aus dem Darm des Menschen, if a. Ein Individuum von der Bauchseite, ^ b. Ein solches in Seitenansicht. 3 c — d. Ansicht zweier Individuen von der Bauchseite, ohne die Geissein, iid zeigt deutlich den Kiel und zwei sich gewölinlich findende helle Flecken, wahrscheinlich Vacuolen (v). Vergr. ca. 2000. 4a — e. Bodo caudatus Djrd. sp. 4a. Ein gewöhnliches Individuum von der Seite; das- selbe hat zwei Chlamydomonaden gefressen. 4b. Ein Individuum, das im Begriff ist, einen Chlamydomonas pulvisculus auszusaugen. 4 c. Ruhezustand mit Vermehrung. In der Cyste hat sich der Bodo in eine Anzahl Sprüsslinge getheilt, die eben aus der Cyste ausschlüpfen. 4d. Der Dauerzustand nach Cienkowsky. 4e. Ein ahnlicher Cystenzustand wie 4 c nach Cienkowsky, dessen Inhalt in eine Anzahl Sprösslinge zerfallen ist. N die vor der Theilung ausgestossenen Nahrungsreste. Vergr. von 4 a — c = 520. öa — c. Fortpflanzung von Bodo ? caudatus Djrd. sp. nach Dallinger und Drysdale. 5 a. Copulation mehrerer Individuen. 5 b — c. Encystirte Zygote, hervorgegangen aus der Copulation zweier Individuen in verschiedenen Stadien fortgesetzter Theilung des Inhalts. 5 c stellt die mit zahlreichen, dem Ausschwärmen nahen Sprösslingen gefüllte Zygote dar. üa — n. Bodo angustatus Djrd. (= Monas Amyli Cienk.). (Ja und c, Individuen gewüiin- licher Art nach Stein und Cienkowsky. 6 b. Ein eigentliiimlich schraubig zusammen- gedrehtes Individuum. 6d — e. Amöboid gewordene Individuen, die zahlreiche spitzige Pseudopodien aussenden, fig. Ein Individuum, dass seine Geissei noch besitzt, hat ein grosses Stärkekorn (am) umflossen. (Jh. Ein ähnliches umflossenes Stärkekorn an dem noch mehrere Geissein thätig sind. 6i. Drei Stärkekörner sind gleichzeitig umflossen worden. 6 k. Encystirter Kuiiezutand mit Zerfall des Inhalts in zahlreiche kleine Spröss- linge; am, Kest des grossentheils verdauten Stärkemehlkorns. 61. Aehnliche Cyste, deren Sprösslinge grossentheils ausgeschwärmt sind, einige noch im Hervorbrechen begrilt'en. 6m. Cyste, aus der die Sprösslinge grossentheils ausgeschwärmt sind; der Rest des Stärkekorns (am) wurde neuerdings von Sprösslingen aufgenommen und in dieser Weise hat sich in der alten Cystenhaut (Z) eine neue Cyste (Z') gebildet, deren Inhalt schon wieder in Sprösslinge zerfallen ist. 6n. Dauerzustand, am der ausgestossene Kest des Stärkemehlkerns, zwischen den beiden Hüllen. Vergr. von 6 a— b =-^ 650, von 6c-c = 450, von 6f— i = 300, von 6 k— -m == 240. 7. Phyllomitus undulans St. in seitlicher Ansicht. Vergr. 650. 8a — b. Anisonema grande Ehrbg. sp. Sa. Individuum in ßUckenansicht. Ve|.L!r. 700. 8 b. Längstheilungszustand in Bauchansicht. Vergr. 440. 9. Längstheilungszustand von Entosiphon sulcatum Djrd. sp. in Bauchansicht. Vergr. 650. 10. Colponema Loxodes St. in der Ansicht auf die Bauchseite. Vergr. 650. IIa. Trichomonas Batrachorum Forty aus dem Darm des Frosclies von der Baucliseite* US der undulirende Saum. Vergr. 440. IIb. Trichomastix Lacertae Blchm. aus dem Darm von Lacerta agilis. K der Kiel des Eückens. Vergr. 1400. 11c. Trichomonas vaginalis Doiine aus der menschlichen Vagina, us der unduliiende Saum. Vergr. 700. 12a — f. Dallingeria Drysdalii Kent. 12a. Gewöhnliches schwimmendes Thier. 12b. In- dividuum, das sich mit seinen beiden hinteren Geissein festgeheftet hat und durch deren Contractioneu Schnellbewegungen ausfuhrt. 12 c. Längstheilungszustand. 12d. Individuum, dessen hintere Geissein zusammenschrumpfen und eingehen, in Vorbereifung zur Copula- tion. 12e. Copulation eines der Individuen von 12(1 mit einem gewöhnlichen drei- geisseligen. 12 f. Die encystirte Zygote, hervorgegangen aus einer solchen Copulation. r2g. Allmähliche Entwicklung der von einer Zygote entleerten Sporen. Vergr. 2000. l'ii. Trimastix marina Kent, in seitlicher Ansicht. Vergr. lOOO. Figg. 2, 4a — c, 6a -b, 7, S b. 10 und 1 1 .i nach Stein lürganismus) ; Figg. .'S a— b und d nach (irassi (Atti soc. ital. sc. nat. 25); Fig. ,3 c nach Lambl (Aus d. Franz-Jos. Spital Tbl. 1^, Figg. 4d— e nach Cienkowsky (Arch. f. mikr. An. I.) ; Eigg. 6 c — n nach Cienkowsky (Bullet. Ac. imp. Peter.sbourg XIV und XVII); Figg. 8 und 9 nach Biitscbli (Z. f. w. Z. XXX); Figg. IIb— c nach Bloclimann (Z. f. w. Z. 40); Figg. 12a— f nach Dallinger (in Procced. ruy. soc. 27); Fig. l.M naeh Kent (Manual). Fla gell ata. Taf. XLM 1 .1. ■■■••■■ >'- ii> 2 (i 5 a. 3K isi? ■^n 4 ([. /4 b. 4c. -^^r\^ f^Üf-f^ 5 ([. 3d. 6c. Oi 6 e. eil. >. Ol. Od. 8 ct. 6 m. r_'h. r. 11. 12 c 12 .r. M ILh./V 12 12 e. llo. l.'> f. Eiklai-ung von Tafel XLVII. Fifr- ]a — d. Pcrancma trichop horum Ehrbg. sp. 1 a. Individuum von der Rückenseite, kriechend. Ib. Vorderende eines Individuums, das grosse Nabrungskörper in die sehr erweiterte Mundöffnung einführt. 1 c. Einer der mannigfaltigen Contractionszustände. ] d. Längstheilungszustand. Vergr. 440. 2. Pctalomonas abscyssa Djrd. sp. Kriechendes Individuum von der Rückseite, mit zwei Rückenkielen. Vergr. 650. 3. Pctalomonas sinuata St. Längstheilungszustand. Vergr. 520. 4a — c Astasiopsis distortum Djrd. sp. (= Cyclidium dist. Djrd.). 4a. Abgeplattete und schraubig eingerollte, wenig bewegliche Form, welche jedoch häufig in die lang- gestreckte Form der Figur 4 b übergeht. 4 c. Contractionszustand einer langgestreckten Form. Süsswasser. Vergr. 280. 5a — b. ürceolus Alenitzini Meresclik. (= Phialonema cyclostomum St.). 5a. Aus- gestrecktes Individuum. 5 b. contrahirtes. Vergr. 650. 6a — f. Euglena viridis Ehrbg. Gewöhnliches Individuum. Vergr. 300. 6b. Längsthei- lung im Ruhezustand in einer Gallerthülle (c). 6 c — d. Zusammengezogene geissellose Individuen mit sogen. Keimkugeln (Ks) nach Stein, ohne Zweifel Parasiten; auf Fig. 6d und 6 e dieselben in Zerfall in zahlreiche Schwärmer. 6 f. Durch Druck hervorgesprengte Schwärmer der sogen. Keimkugeln. Vergr. von 6 b — c = 440, von 6f == 650. (Es scheint mir nicht ganz sicher, ob alle die von Stein unter der Bezeichnung E. viridis abgebildeten Euglenen zu der Art im Sinne von Klebs gehören.) 7. Cyste von Euglena Tuba Carter. Vergr. ca. 220. 8. Vorderende der Euglena acus Ehrbg. in seitlicher Ansicht. Vergr. 650. 9a — c. Euglena Spiro gyra Ehrbg. 9a. Vorderhälfte eines Individuums in seitlicher Ansicht. Vergr. 500. 9b — c. Längstheilungszustände ruhender geisselloser Formen. Vergr. 200. 10a — b. Paramylonkörper von Euglena Ehrenbergii Klbs. 10a. Ansicht der Schmal-, 10 b der Breitseite. 10c. Vorderende der Euglena Ehrenbergii in seitlicher Ansicht. Man sieht den Behälter (bh), daneben eine contractile Vacuole (cv) und um diese einen Kranz kleiner Vacuolen, die später zu einer neuen contractilen Vacuole zusammenfliessen werden. Vergr. 400. 11. Euglena velata Klbs. Chromatophoren mit Pyrenoid (py) und zwei demselben aussen aufliegenden Paramylonschalen (pam). a In Flächenansicht, b im optischen Durchschnitt. Vergr. 500. 12. Phacus longicaudus Ehrbg. sp. von der abgeplatteten Bauchseite. Vergr. 660. 13. Phacus Pleuronectes Ehrbg. sp. Vorderhälfte eines Individuums von der abgeplat- teten Bauchseite; neben dem unregelmässigen Behälter (bh) zwei contractile Vacuolen (cv). Der grosse Paramylonkörper (pam) hat nach Behandlung mit Alkohol eine sehr eigen- thümliche Beschaffenheit angenommen. K der Rückenkiel. Vergr. 760. 14. Phacus Pleuronectes Ehrbg. sp. Seitliche Ansicht des Vorderendes eines Indivi- duums. Vergr. 760. 15. Grosser Paramylonkörper von Phacus Pleuronectes. Vergr. 700. 10a — b. Colacium calvum St. 16a. Freiumherschwimmendes , nacktes, sehr contractiles Einzelwesen. 16b. Eine Kolonie umhüllter, festgehefteter Wesen, die durch fortgesetzte Theilung eines Individuums hervorging. Vergr. 400, 17a — b. Lepocinclis Ovum Ehrbg. sp. 17a, Die leere ausgefaulte Cuticula. 17b. Ein gewöhnliches Individuum mit zwei grossen seitlichen Paramylonbändern und zahlreichen kleinen Paramylonscheibchen. Vergr. 780. 18. Phacus Pyrum Ehrb. sp. Ein Individuum. Vergr. 050. 19. Ascoglena vaginicola St. Individuum in seinem braunen, festgehefteten Gehäuse. Vergr. 470. 20. Trachelomonas caudata Ehrbg. sp. Vergr. 440. 21. Trachelomonas volvocina Ehrbg. Vergr. 650. Figg. 1 a — 2, 4, 5, 8, 9 a, 12 — 15, 17 und 21 Originalien aus dem Jahre 1877, Fig. Ib nach Bütschli (Z. f. w. Z. XXX); Figg. 1 c— d, 3, 6 b— f, 16, 18—20 nach Stein (Organismus) ; Fig. 7 nach Carter (Ann. m. n. h. (4) III); Figg, 6 a, 9 b— c, 10 und 11 nach Klebs (Unters. aus d. botan. Instit. Tübingen I). Flagellata. la Taf. XL\'1I. /»Wn - 4" a 4b 15 > 16 b „,, o -l... .-M U , 14 16 a ^^"■■yi 10 b ©®T^ M C; «^.ill^' 15 i 10( 17a V 17b ^cW,^ '^O 3// ■20 bh ...^ V// 21 nam ■ b cÄ^ jia/n Erklärung von Tafel XL VIII. Fifr. 1. Tracheloinonas armata Ehrbg-. sp. Vergr. 440. 2. Trachelomonas hispida Perty s]i. Veruiebrung durch Theilung im ruhenden Zu- stand ; der encystirte Körper ist unter dem Schutz einer besonderen CystenhtlUe (C) in drei Sprösslinge zerfallen. Vergr. ca. 700. fi. Coelomonas grandis Ehrbg. sp. Individuum von der Rückseite. Vergr. 400. 4. Gonyostomum Dies. (= Merotricha Mereschk., Eaphidomonas St.) Semen Ehrbg. sp. tr Die Trichocysten. Yergr. 400. 5. Microglena punctifera Ehrbg. Vergr. 440. 6. Rhabdomonas incurva Fres. Vergr. 440. 7. Menoidium pellucidum Perty. In seitlicher Ansicht. Vergr. '600. 8. Atractonema teres St. Vergr. 650; im Hinterende ein blasser, scheibenförmiger Köri^er unbekannter Natur. 9a — b. Astasia tenax 0. F. Müll. (Proteus St.) 9a. Ein mit den (jeisscln ausgerüstetes Individuum in lebhafter Contraction. 9 b. Ein geisselloses Individuum mit den beiden schwärzlichen Punkten (o) im "\'orderende. Vergr. 440. 10a — b. Heteronema acus Ehrbg. sp. 10a. Lang ausgestrecktes Individuum. 10b Con- tractionszustand. Vergr. 480. 11. Zygoselmis nebulosa Duj. Individuum, das zwei ansehnliche Diatomeen gefressen hat und dadurch etwas verunstaltet wurde. Vergr. 300. 12a — b. Sphenomonas quadra ngu laris St. 12a. Individuum in seitlicher Ansicht. 12b. Ein solches in der Ansicht auf das Hinterende ; zeigt deutlich die vierkantige Körper- form, f ein gallertartiger blasser Inhaltskörper. Vergr. von a 650, von b = 480. 13. Tropidoscyphus octocostatus St. In seitlicher Ansicht. Vergr. 400. 14a — b. Phalansterium digitatum St. 14a. Ein einzelnes Individuum (Vergr. 440). 14 b. Gewöhnliche Form der Kolonie, bei I ein Individuum in Quertheilung, bei II weiter fortgeschrittener Quertheilungszustand. Vergr. 400. 15. Phalansterium consociatum Cienk. Eine der flach scheibenförmigen Kolonien. Vergr. 325. 16a — 0. Codosiga Botrytis Ehrbg. sp 16a. Eine massig entwickelte Kolonie anf langem Stiel. 16 b Ein einzelnes Individuum mit zarter, gallertiger Hülle. 16 c. Ein Individuum, das eben innerhalb des Kragens einen Körper aus demPlasma ausgestossen hat. 1 6 d. In- dividuum, das aussen an der Basis des Kragens eine nahrungaufnehmende Vacuole (nv) zeigt. Vergr. von 16b— d = 1300. 16e — g. Längstheilungsvorgänge nach Stein. 16h— 1. Ebensolche nach James-Clark. 16 m. Wahrscheinlicher Copulationsprocess eines festsitzenden mit einem abgelösten, zugeschwommenen Individuum 16 n. Zwei Indivi- duen, die nach Einziehung ihres Kragens und der Geissein angeblich zahlreiche finger- förmige Pseudopodien entwickelt haben. 16o. Cyste eines einfachen Individuums, deren Inhalt in zahlreiche Theilstücke (sogen. Sporen Kent's) zerfallen ist. 17. Godonodesmus Phalanx St. Frei umherschwimmende Kolonie. Vergr. 325. Figg. 1, 3—6, 8—9, 10a, 11—15, 16e— g, 16m und 17 nach Stein (Organismus); Figg. 2, 10b, 16c— d Originalia aus d. J. 1877; Fig. 7 nach Klebs (Unters, aus d. botan. Instit. Tübingen I); Figg. 16a— b nach Bütschli (Z. f. w. Z. XXX); Figg. 1 6h -1 nach James- Clark (Ann. m. n. h. [IV] 1); Figg. 16n— o nach Kent (Manual). Flagellatau. Choanofiagellata. Taf . XL\an. ' ■^'^h ^ -.-i^^ sc/i 9a 9 b « :-® .it^J 10 a . -0^ 15 JOb 16 d 161 16 c Y ^i' l'_';t 121. Ü; 14 b ^n. /"""■ 161 m. 15 16 f -M-s cv-'.f-Gk- 16 c( 16 h ■iV' 16 1 16 k 16 o 17 Erklärung von Tafel XLIX. 1 la— b. Salpingoeca Convallaria St. 1 a. Gewöhnliches Individuum. Ib. Ein solches, das sich in seinem Gehäuse längsgetheilt hat. Vergr. von a 650, von b 500. 2. Salpingoeca fusiformis Keut (= Clarkii Btschli). Vergr. 800. S. Codonocladium umbellatum Tat sp. Eine reich entwickelte Kolonie. Yergr. 120. 4. Salpingoeca Lagena n. sp. (= S. amphoridium ? Btschli 1878). Yergr. 800. 5. Salpingoeca napiformis Kent. Vergr. 1200. 6. Salpingoeca cornutum Kent. Vergr. 400. 7a — c Salpingoeca fusiformis Kent. 7a. Encystirtes Individuum in dem Gehäuse. 7b. Aehnliches Individuum, dessen Cyste geplatzt sein soll und zahlreiche Sprösslinge entleert hat. Vergr. 1500. 8a -d. Salpingoeca Amphoridium J.-Clark. 8a. Encystirtes Individuum in seinem Gehäuse. S b. Individuum, das seinen Kragen eingezogen und die Basis der Geissei sehr verdickt hat, das Plasma tritt lappig aus der Mündung hervor. 8c — d. Geissei- und kragenlose Individuen, die fingerförmige (Sc) oder sehr fein fadenförmige (8d) Pseudo- podien aus der Gehäusemündung aussenden. Vergr. = 800. lia — b. Salpingoeca oblonga St. 9a. Wahrscheinlicher Encystirungszustand in dem Gehäuse, das durch ein deckelartiges Diaphragma abgeschlossen ist. 9b. Angeblicher Längsthcilungszustand nach Stein, möglicherweise auch Copulation. Vergr. 650. 10a — b. Salpingoeca Ampulla Kent. 10a. Altes Individuum mit vollständig ausgebil- detem Gehäuse. 10 b. Ein junger Sprössling, der im Begriff ist, den Kragen und das Gehäuse zu entwickeln. Vergr. 700. l\. Protospongia Haeckelii Kent. Eine Kolonie von ungefähr 40 Individuen in eine gemeinsame flache Gallertmasse eingebettet; a Individuen, die den Kragen und die Geissei eingezogen und eine amöboide Beschaffenheit angenommen haben, b ähnliche Individuen, die sich durch Quer(?)theilung vermehren. Cy Cyste, deren Inhalt in zahlreiche Theil- stücke (sogen. Sporen Kent's) zerfallen ist. Vergr. 650. 12. Polynoeca dichotoma Kent. Vergr. 500. i'ia, — f. Salpingoeca Infusion um Kent. 13 a. Quertheilungszustand. 13 b. Der vordere abgelöste Sprössling, der den Kragen eingezogen hat und nach der Festheftung einen Stiel und neuen Kragen entwickelt (13 c). 13d. Junges Individuum ähnlich 13 b, das seinen Kragen und Geissei eingezogen hat und das Gehäuse abscheidet. 13 e. Cyste, deren Inhalt in eine Anzahl Theilstücke (sogen. Sporen Kent's) zerfallen ist. 13 f. Ein aus einer solchen Cyste hervorgetretener Sprössling. Vergr. 800. 14a— g. Noctiluca miliaris Sur. 14a. Ganzes Individuum in der Ansicht auf die Oral- seite, nach einem mit Osmiumsäure conservirten E.xemplar. Die von dem Centralplasma (mit dem Kern n^ ausstrahlenden Plasmafäden haben sicli von der Wand abgelöst. Man sieht in das sogen. Vestibulum (vst) oder die Peristomeinsenkung und erblickt in deren Grund die langspaltförmige Mundöffnung m. die direct in das Centralplasma führt. Im Vestibulum entspringt vorn der Tentakel (t) und etwas dahinter an seiner linken Seitenwand der Zahn (z) und die Lippe (1), sowie an dieser die Geissei (f). Etwas hinter dem Vestibulum sieht man die oralen Enden des aus zwei nach der aboralen Seite zusammenlaufenden Linien bestehenden sogen. Staborgans (st) , das dadurch ent- steht, dass sich längs dieser Linien sehr zahlreiche von dem hintern Eand des Vestibu- lums ausstrahlende feine Plasmafäden an die Cuticula anheften. Im Verlauf dieses Stab- organs haben sich mehrere quere Falten in der Wand gebildet. 14 b. Orale Hälfte einer Noctiluca in seitlicher Ansicht. Man erblickt das Vestibulum in seiner Tiefenausdehnung und an seinem Grund das Centralplasma mit dem Kern, sowie den Tentakel, den Zahn und die Lippe im Vestibulum. Vom Hinterrand des Vestibulums sieht man die zahl- reichen verzweigten feinen Plasmafäden zum sogen. Staborgan hinziehen. Die zum ab- oralen Theil des Staborgans ziehenden Fäden sind stets zu einem dicken Bündel oder Busch zusammengehäuft. Vergr. von a und b = 100. 14 c Ansicht der Gegend des Zahns, der Lijipe und der Basis des Tentakels (Bezeichnungen wie in 1 a). Vergr. 200. 1 d. Nucleus einer Noctiluca mit dem gestaltverändernden Nucleolus. Vergr. 380. 14e — g. Theilungs- zustände nach Brightwell. 14 e. Ein zweilet Tentakel schon vorhanden, der Nucleus hat sich gerade getheilt. 14 f. Weiter fortgeschrittene Theilung; die Nuclei sind auseinander- gerückt und eine Theilfurchc macht sich bemerklich. 14 g. Endstadium der Theilung, die beiden Sprösslinge hängen nur noch durch ein schmales Plasmaband zusammen. Vergr. von 14e— g ca, 40. (Eobin hält diese Zustände nicht für Theilungen , sondern fiir eine Art Doppel- oder Zwillingsthiere, wohl vergleichbar den Zwillingsbildungen ge- wisser Flagellaten ) Figg. 1 u. 9 nach Stein (Organismus); Figg. 2 u. 4 nach Bütschli (Z. f. w. Z. .XXX); Figg. 3, 5 — 8, 10 — 13 nach Kent (Manual); Figg. 14 a — b Original, 14 c — d nach Cienkowsky (Arch. f. m. Anat. IX); Figg. 14e-g nach Brightwell (Qu. journ. m. sc. V.). Choanoflagellata u. Cystofiagellata. Taf. XLIX. 1a Ib &., O : ^- i;^<^| "" T' "^V/ d«»] 10 n J5 a "ÖS Hb 8c J 8d 7a 9 1) 10 b 11 14- e /:.,>- 14 ( 14 a 15 f r':i osL 14 d / ''''^ «'■^ / 14 b 14, ■^ .V - Erkläruim von l'afel L. Fig. Ja — c. Noctiluca miliaris. Tlieilungszustände nacli Eobiii. 1 a. Tentakelregion zweier schon nahezu völlig getrennter Sprössiinge. Man sieht die Theilsiialte (tr) und die be- nachbarteji Centralpartien des durchgeschuiirtcn Plasmas mit den davon ausgehenden Plasmaladen, n die Zellkerne ; die neuen Tentakel beginnen hervorzusprossen und stellen gering entwickelte Fortsätze dar, die einen unturgebogenen Endthcil besitzen. 1 b. Etwas weiter entwickelter derartiger Tentakel ; p die centrale Plasmaregion des Noctilucakörpers, die durch einen Fortsatz mit dem Basalstück (ba) des Tentakels in Verbindung steht. Die beiden Windungen des jungen Tentakels haben sicJi jetzt schon deutlich gesondert. Vergr. von la und b = 200. 1 c. Theilungszustand ; die Tlieilungsfurche ist in der Mundgegend schon beträchtlich tiefer, wie am gegenüberliegenden Pol. N die Schale eines gefressenen Tintinnus. Vergr. '65. 1 d. Beginnender Copulationszustand zweier Noctilucen. Vergr. 25. 2. Theilungsvorgänge des Zellkerns und des umgebenden Centralplasmas bei der ersten Theilung zum Behufe der Schwärmerbildung. Die Figuren zeigen nur den Zellkern und das umgebende Plasma in der Ansicht anf die lunenseite der Noctilucawand. In den Figg. 2 c — e ist auch die Theilung des Centralplasmas zu sehen. Vergr. von 2 a — c 180, von 2d— e 200. 3 — 7. Zur Schwärmerbildung der Noctiluca. o. Das Centralplasma hat sich in vier liügelartig erhobene Portionen getheilt. Vergr. 90. 4. Durch weitere Zertheilung dieser Hügel haben sich sehr zahlreiche (ca. 256) Scliwärmer- anlagen gebildet, die zu einer Scheibe zusammengeordnet sind, und ihre Geissei schon entwickelt haben. Der helle Fleck in einem Theil dieser Schwärmer ist der Zellkern Vergr. 100. 5. Theil einer Noctiluca mit zahlreichen Schwärmorknospen, die hier in abweicliender Weise keine Scheibe, sondern eine gürtelförmige Zone bilden. \'ergr. 50. 6. Kleine Noctiluca mit einer Knospeiischeibe; Ansicht auf die Scheibe. \ ergr. 70. 7. Früher Zustand der Entwicklung einer Knospensclieibe, die vier Hügel der Fig. 3 sind je in vier Theilstücke zerfallen, die noch deutlich in vier Portionen zusammengruppirt sind. 8a — e. Verschiedene freigewordene Schwärmer nach Cienkowsky und Kobin. s der sogen. Stachel, a ein eigenthümlii'her Anhang, n der Zellkern. Vergr. von 8 a — b = 500. 8 c — d = 300. 9a — b. Eegenerationszuständc der Noctiluca nach Verstümmlung, st das erhalten gebliebene sogen. Staborgan, welchem ein Theil des Centralplasma anhängt, aus dem sich ein neuer Körper hervorbildet. Vergr. von 9 a = 25. 10. Leptodiscus medusoides K. Hertw. aus dem Mittelmeer. 10a — c. Verschiedene Contractionszustände von Leptodiscus bei etwa siebenmaliger Vergrösseiiing. lOd. Exemplar in der Ansicht auf die convexe Oraltläche der Scheibe, vst das sogen. Vestibulum, das zum Mund (m) führt , zu dem sich vom Centralplasma ein faseriger Strang (p) erstreckt, n der im Centralplasma eingeschlossene Nucleus. f die Geissei mit ihrer Geissei- scheide. Vergrösserung ca. 55. 10 e. Optischer Durclischnitt durch den Leptodiscus. Vergr. 55. 10 f — g. Nuclei; f Gewöhnliche Nucleusform nach Behandlung mit Essigsäure, g aussergewöhnliche Kernform. Vergr. von 10 f — g ca. 10{>. 10 h. Möglicher Entwick- lungszustand von Leptodiscus. 11. Theil eines Noctiluca-Tentakels bei starker Vergrösserung (6 — 700). Die Figur zeigt die sehr fein quergeringelte Cuticula (cut) des Tentakels und dass dessen Plasma im Allge- meinen eine faserig -netzige Anordnung besitzt, derart, dass die Netzmaschen auf der convexen Seite des Tentakels (cov) eine mehr unregelmässige Anordnung besitzen, da- gegen auf der Concavseite quere Züge bilden, deren Verdickungen vielleicht noch durch sehr feine Längsfasern verknüpft sind. Bei d tritt die Faserltildung auch auf dem optischen Durchschnitt hervor. Figg. la — c, 2 a — e, 3, 4 und Sc— d nach Hobin (Arch , anat. et physiol. 1878); Figg. Id; 5, 6, 7, 8 a— b, 8eund 9 a nach Cienkowsky (Arch. mikr. A. VH und IX); Fig. 9b nach Busch (Beobacht. über wirbellose Seethiere); Fig. 10 nach R. Hertwig, Jenaische Zeit- schrift IX); Fig. 11 Original. C3''StofIagellata u. Cilioflagellata ih TaflL. ■2 d 2 c .'A.**v »fc'ÄJi ^:>i t-x,- 9 b K) ;; 10 b 10 c 8 c cS 8 a 8 b 10 f 10 g « -Vo '^'^ 10 e 10 d 10 h Erklärung von Tafel LI. Auf allen reproducirten Abbildungen von Dinoflaj,^ellaten, wo die Autoren einen Cilifii- Kranz der Querfurche angegeben haben, wurde derselbe einfach weggelassen. Bedeutung der wiederkehrenden Buchstaben: a Amylonkörner. ch Chromatophoren. fg Die Querfurchengeissel. g Die Längsfurchengcissel. gs Geisseispalt der Schalen hülle. If Längsfurche. n Nucleus. Oelkogeln. CG Stigma (Augenfleck). V Vacuolen. 1. Prorocen truui micans Ehrbg, (marin). 1 a Seitliche Ansicht; 1 b. Baucliansicht. s cigenthümliches StäbchenbUndel, welches nach Lage und Beschaffenheit an den Schlund von Cryptomonas erinnert. Vergr. ca. 440. 2. Exuviaella Lima Ehrbg. sp. (= marina Cienkowsky). 2a. Exemplar mit Geissein in seitlicher Ansicht; a Amylonkörper. 2 b. Die isolirten Hälften der Schalenhülle; man sieht auf die Flachseite der linken Klappe und bemerkt an dem Vorderende der rechten dun Ausschnitt für die Geissein. 2 c. Exemplar ohne Geissein in Ansicht von der Schmalseite; die beiden grossen Chro- matophorenplatten (ehr) sind gut zu erkennen, ebenso der jeder derselben aufliegende Amylonkörper (a). Vergr. ca. 270. 3. Hemidinium nasutum Stein (Süssw.). 3 a. Exemplar in seitlicher Ansicht. 3 b. Quertheihingszustand nach Stein Vergr. 3—400. 4. Gymnodinium gracile Bergh in Bauchansicht. Vergr. 270 i marin). 5. Gymnodinium spirale Bergh von der Bauchseite. Vergr. 270 (marin). 6. Gymnodinium fuscum Ehrbg. sp. (Süssw.). 6a. in Bauchansicht; 6b in seitlicher Ansicht. Vergr. ca. 40li. 7. Gymnodinium Vorticella Stein in Bauchansicht; N als Nahrung aufgcnomniene Chlamydomonadcn. Vergr. wohl ca. 300 (Süssw.). 8. Ruhezustand von Gymnodinium aeruginosum Stein mit dicker Gallertunihullung (gh) Das Wesen in Bauchansicht. Vergr.? 1). Gymnodinium Archimedis Pouchet in Umri-sen. von der Kuckseite. Vergr.? (marin). 10. Glenodiiiium cinctum Ehrbg. (Süssw.). 10a. Von der Bauchseite; 10b Ansicht auf den hinteren Pol; 10c in nahezu seitlicher Ansicht, in Umrissen, nach Behandlung mit Chrom -Osmiumsäure; lOd Grosse gallertige Cyste mit 2 aus der Thcilung hervorgegangenen Sprösslingen. Vergr. von 10a -c ca. 600. 11. Glenodinium pulvisculus Ehrbg. sp. (Süssw.l Ha und b zwei wahrscheinlich durch unvollständige Theilung entstandene Doppelindi- viduen; a mit getrennten, b mit nicht getrennten Keinen; a von der Bauch-, b von der Rückseite. (Nach Stein's Deutung Copulationszustände'i. 11c Exemplar mit sog. Keimkugel (K^ Stein's. Vergr., nach Ehrenberg's Angaben berechnet, ca. 1)00. 12. Glenodinium obliquum Pouchet von der Bauchseite. Beweglicher Theilungszustand. Jeder der Sprösslinge enthält ein strahliges Chromatophor (ch). Vergr. ca 270 (marin). 13. Glenodinium foliaceum Stein. Geisseiloses Individuum, dessen Hülle an der Quer- furche geborsten ist und abgestreift wird. Vergr.? Figg. 1, 2 b, 3, 6 bis S, 11 uud 13 nach Stein (Arthrodele Flagellaten) ; Figg. 2 a und c. sowie 12 nach Klebs (Botanische Zeitung Jahrff. 42); Figg. 4. 5 und lOd nach Bergh (Mor- pholog. Jahrb. 7); Figg. lOa— c nach Bütschli (Morphol. Jahrb. Bd.X): Fig. 9 nach Pouchet (Journ. anat. et physiol. 1883). Dinoflagellata (CilioflJ. Taf.LIU. I-M AKst.v.Whna-Ji MnJa-.ynal^iit'/IU. Erkläruns von Tafel LH. Bedoiitung der wiederkelirenden Buchstaben. aap Antapicaltafeln. ap Apicaltafeln. apo Apicalöffriunu'. b Vordere Aequatorialtafeln. b' Hintere Aequatorialtafeln. fg Querfurchengeissel. g Längsfurchengeissel. gs Geisselspalte. If Längsfurche. n Nucleus. oc Stigma. r Raufenplatte. V Yacuole. Fit?. 1. Heterocapsa triquetra Ehrbg. sp. Schalenhülle von der Bauchseite (marin) \ergr. ? 2. Protoceratium (Clathrocystis Stein) reticulata Gl. u. L. sp. Schalenhülle von der Bauchseite (marin). Vergr. ca. 70ü (berechnet nach Clapar.). 3. (jonyaulax polyedra Stein (Ostsee). 3 a. Schalenhülle von der Bauchseite. 3 b. Geisselloses Individuum von der Apicalseite Der Weichkörper hat sich von der Schalenhülle beträchtlich zurückgezogen und mit einer secundüren, zarten und structur- losen Membran (h) umkleidet. Vergr. von 3 a 580. 4. Gonyaulax birostris Stein (Südsee). Schalenhülle von der Bauchseite. 5. Goniodoma acuminatum Ehrbg. sp. (marin). Vergr. ca. 500. 5 a. Schalenhülle von der Bauchseite. 5 b. Ansicht auf den Apicalpol. 5 c. do. auf den Antapicalpol. 5d. Eine Cyste mit 4 Theilsprösslingen. 6. Peridinium tabulatum Ehrbg. sp. (Süsswasser). 6 a. Individuum von der Bauchseite. 6 b. Schalen hülle von der Apicalseite. 6 c. Dieselbe von der Antapicalseite. Gd. Theilungszustand eines ruiienden, geissellosen Individuums; die Theilebene ist schon durch eine Ansammlung feiner Körnchen bezeichnet. Ge. Weiter fortgeschrittener Theilungszustand. Die beiden Sprösslinge sind schon völlig gesondert und in eine gemeinsame (iallertmasse (ga) eingelagert, durch deren Quel- lung die Schalenhülle des Mutterindividuums in ihre beideiJ Hälften zersprengt wurde. Vergr. von 6 a ca. 440. 7. Peridinium globulus Stein (marin). Schalenhülle von der Bauchseite. Vergr.? 8. Peridinium Michaelis Ehrbg. (marin). Schalenhülle von der Bauchseite. Vergr. ca. 500. 9. Peridinium diver gens Ehrbg. (marin). 9 a. Getödtetes Individuum von der Seite in Umrissen, zeigt deutlich die beiden Geissein, von welchen die der Querfurche (fg) eine bandförmige Beschafi'enheit besitzt. 9 b. Ein kleines Stück des Geisselbandcs der Querfurche stärker vergrössert, um die feinere Structur desselben zu zeigen. 9 c und d. Der Kern eines Exemplars in zwei verschiedenen Ansichten. 10. Sogen, einfach gehörnte Cysten, nach Stein wahrscheinlich von Peridinium cinctum. 10a mit noch einfachem, ungetheiltem Körper. 10b eine solche, deren Körper in schiefer Zweitheilung begriffen ist. 10 c Cyste mit 4 Theilsprösslingen. Vergr. ? 11. Eine doppeltgehörnte Cyste (nach Stein wahrscheinlich von Peridinium tabulatum) mit 2 Theilsprösslingen. Vergr.? Figg. 1— 3a, 4, 5, 6a— c u. e, 7, 8, 10 u. 11 nach Stein (Arthrodele Flagell.); Figg. 3 b, IIa— d nach Bütschli (Morph. Jahrb. X) ; Fig. 6 c nach Klebs (Abhandl. des botan. Instit. zu Tübingen). Dinofla^'ellata (Ciliofl Taf.LII. I.Uh AnstvM'.'-ntrA V/intrrFrankihrt "^/A Erklärung von Tafel Uli. W i e d e r k e li r c n d e Buchstaben : a Auiylon. apo Apicalöünuiig. g Geissei der Längsfiirclio. gs Geisselspalt. If Längsfurclie 11 Nucleus. Oelkugelii. oc Stigma. r Kautenplatte. V \'acuole. Vig. 1. Perid i iiiii m divergens Ehrbg. (marin\ 1 a. Schaleuliülle von der Baucli- und 1 b. dieselbe von der Eückseite. Vergr. ca. 350. 2. Diplopsalis Lenticula Bergli (marin) von der Bauchseite. Vergr. ca. 600. 'A. Blcpharocysta Splendor Ehrbg. (marin). SchalenhtUIc von der Bauchseite; der Weichkörper hat sich kuglig- contraliirt. Vergr. ca. 500. 4. Amphidoina Nucula Stein (marin). SchalenhüUe von der Bauchseite. Vergr.? 5. Oxytoxum (Pyrgidium Stein) constrictum Stein sp. (marin). SchalenlinlJe von der Bauchseite. Vergr. '? (i. O.xytoxum Scolopax Stein (marin). Schalenhülle von der Bauchseite. Vergr.? 7. Ceratium tetraceros Schrank (cornutiim Ehrbg. sp.\ Süsswasser. 7a Individuum von der Bauchseite; rsh rechtes, aah hinteres Hörn. Vergr. ca. 450. 7b. Ein wahrscheinlich aus der Theilung hervorgegangenes Individuum, welchem die rechte hintere Hälfte der Schalenhülle fehlt. 7 c und d. 2 Cysten mit 3 (oder vielleicht auch 4) Theilsprösslingen. S. Ceratium Furca Ehrbg. sp. (marin), ü Individuen in einer Kette zusammenhängend. Vergr. ca. SO. 9. Ceratium Hirundinella 0. F. Müll. sp. (Süsswasser). 9 a. Individuum von der Bauchseite. Vergn ca. 290. 9 b. Schiefer Theilungszustand (wahrscbeinlicli beweglich). 9 c. Encystirter Ruhezustand. Die Chromatophoren haben sich in einem centralen Haufen (pi) um den Kern zusammengezogen. 10. Ceratium Tripos Ehrbg. sp. (marin). 10 a. Zwei zu einer Kette vereinigte Individuen von der Bauchseite. 10b. Schalenhülle von der Bauchseite. Vergr. ca. 220. 10 c und d. Ein Kern in der Ansicht von der Bauch- (c) und der Schmalseite (d). lOe. Querschnitt durch ein Individuum, zeigt d'u\ Schichtung der Membran und ihre Poren. Figg. 1, 7a, 9a und 9 c, 10b nach Stein (Arthrodele Flagell.); Figg. 7b und 10c nach Bergh (Morph. Jahrb. VII); Figg. 7c — d nach Originalien von Lieberkülin; Figg. 8 und lOa nach Pouchet (Journal anaf. et physiol l'^83)- Figg. 10c und d iiaeli Bütschli (Mor[)liol. Jahrb. X). Dinofla^ellata (Ciliofl). Taf.LIU. '.uh-An.<;.vliimv-t lKiiUr,!ranl^fht°'M. il M Erklärung von Tafel UV. Wiederkehrende Buchstaben (mit Ausnahme der Fig. 5). a Amylon. ap Apicaltafel. apo Apicalöffnung. b vordere Aequatorialtafehi. V hintere Äequatorialtafeln. ch Chromatophoren. g LängsgeisscI. gs Gcisselspalte. fg Quergeissel. If Längsfurche. n Nacleus. r Eautenplatte. v Vacuole. Fig. 1. Ceratium Tripos Ehrbg. sp. 1 a. Getödtetes Individuum von der Bauchseite mit den beiden Geissein. (Die Hörner sind nicht ausgezeiclmet.) 1 b. Ein ebensolclies von der Antapicalseite. fm die zarte Membran, welche den Bauch- aussclinitt überkleidet; dieselbe hat sich etwas abgehoben. Ic — d. Drei aufeinanderfolgende Entwicklungsstadien des auf p. 1027 geschilderten eigen- thümlichen Körpers, welcher die Stelle des Kernes einnimmt. Nach Prcäparatcn. 2. Ceratium Fusus Ehrbg. sp. (marin). 2 a. Ein Individuum von der Bauchseite. Vergr. ca. 230. 2 b. Der Kern eines solchen, 3. Pyrophacus Horologium Stein (marin). Vergr.? 3 a. Schalenhiille von der Apicalseite ; die beiden Hälften haben sich in der Querfurche getrennt und etwas gegeneinander verschoben. 3 b. Eine ähnliche Schalenhiille von der Bauchseite. 3 c. Euhendes Individuum , dessen Weichkörper sich in der Schalenhiille encystirt und hierauf getheilt hat. 4. Ptychodiscus Noctiluca Stein (marin). Geisselloses Individuum von der Antapical- seite. Man sieht die kleinere Apicalhälfte der Hülle durch die dem Beschauer zuge- wendete grössere Antapicalhälfto durchscheinen. Vergr.? 5. Ceratocorys horrida Stein (marin). Schalenhülle in nahezu seitlicher Ansicht, die Bauchseite und der Aplcalpol (nach unten gerichtet) dem Beschauer etwas zugekehrt. If die Fortsetzung der Längsfurche If auf die Apicalhälfte. b Avahrscheinlich die hin- teren und ly die vorderen Äequatorialtafeln, daher auch ap die Antapicalplatte und gs wahrscheinlich die Apicalötfming. Vergr. ? ü. Amphidinium operculatum Clap. u. L. (marin\ 6 a und b. Zwei Exemplare von der Bauchseite (a nach Klebs und b nach Stein). Das Exemplar 6 b mit ziemlich geschlossener Längsfurche (nach der Angabe von Stein), (ic. Exemplar von der Eückseite, die (ieisseln nicht angegeben. Vergr. ca 200. 6d. Cyste mit zwei jedenfalls durch Längstheilung hervorgegangenen Sprösslingen. 7. Amphidinium lacustre Stein (Süsswasser). Vergr.? 7 a. Individuum von der Bauchseite, z „ein leisten artiger Vorspruiig am rechten Kande der Längsfurche" (Stein). 7 b. Zwei Individuen im Beginn der Copulation (nach Stein's Deutung). S. Dinophysis acuta Ehrbg. (marin). 8 a. Ansieht eines getödteten Individuums von der linken Seite. Der Weichkörper stark condensirt. 81). Schalenhülle von der Dorsalseite. Sc. Eine ebensolche von der Ventralseite. r\ r^ und r* die drei Rippen der linken Flügelleiste (1); 1' die rechte Flügelleistc. Vergr. ca. 500. Figg. ] , 2b und 8a nach Büfschli (Morpholog. Jahrb. X); Figg. 2a, 3, 4, 5, 6b— d, 7 und 8 b nach Stein (Arthrod. Flagellaten) ; Fig. 6 a nach Klebs (Botan. Zeitung Bd. 42); Fig. 8c Original. Dinoflae'ellata (CiliofLi Taf. LI\^. f/ y-y lükAist.T.ITemeriVirtta-Ji-lcafiu-t °/X. Erklärung von Tafel LV. W i e d e r k e li r e n d e B u c h s t a b e n : g- Längsgeissel. gs Geisseispalte. hr liintere Randleiste der Querfurcbe (Halskrageii nach Stein). 1 linke FlUgelleiste der Dinophysiden. 1' deren rechte Flügelleiste. 1" hinterer abgetrennter Tlieil der linken Flügelleiste bei Histioneis und Ornithocercus. r\ r^, r^ die drei Hauptrippen der linken Flügelleiste der Dinophysiden. vr vordere Randleiste der Querfurche (Kopftrichter nach Stein). Fig. 1. Phalacroma porodictyum Stein (marin). Schalenhülle in halb reclits ventraler Ansicht. Vergr. ? 2. Phalacroma Rapa Stein (marin). Schalenhülle in rechtsseitiger Ansicht. Vergr.? aa. Dinophysis acuta Ehrbg. (marin). Schalenhülle in linksseitiger Ansicht. Vergr. 750. 3b. Dinophysis Homunculus Stein (marin). Schalenhülle in linksseitiger Ansicht. Vergr. '? 4. Amphisolenia Stein (marin). Vergr.? 4a Amph. giobifera St. Individuum in Bauchansicht. 4 b. Amph. palmata St. Das vordere Achtel eines Individuums in linksseitiger Ansicht. 5. Citharistes regius Stein (marin). Schalenhülle in linksseitiger Ansiclit; ba die beiden Balken, welche den Rückenausschnitt überbrücken. Vergr.? 6. Histioneis Remora Stein (Südsee). Schalenhülle in rechtsseitiger Ansicht. Vergr.? 6a. Histioneis megalocopa St. (Südsee). Schalenhülle in rechtsseitiger Ansicht. Vergr. ? 7. Ornithocercus magnificus St. Schalenhülle in rechtsseitiger Ansicht. Vergr.? 8. Polykrikos Bütschli (marin). Sa. P. auricularia Bergh. Individuum von der Bauchseife, n' die Nebenkerne nach der Deutung von Bergh. nk Nesselkapseln. Vergr. ca. 240. 8b. P. Schwarzi Btschli. Quertheilungszustand von der Rückseite. Die Kerne sind gerade im Begriff sich zu theilen. 8 c. Zwei Nesselkapseln bei stärkerer Vergrösserung ; links im geschlossenen , rechts im ausgesprungnen Zustand. 9. Podolampas Stein (marin). 9 a. Schalenhülle von Podolampas bipes St. in Bauchansicht, st und st' die beiden Ant- apicalstacheln, von welchen sich der linke in eine Flügelleiste (1) fortsetzt. 9 b. Schalenhülle mit W'eichkörper von Podol. palmipes St. in Bauchansicht ; st die ver- wachsenen beiden Stacheln des Hinterendes. U». Cladopyxis brachiolata Stein (marin), Schalenhülle in Bauchansicht. qf wahr- scheinlich Analogon der Querfurche. Figg. 1—2, 3b, 4—7. 9 und lü nach Stein (Arthrod. Flageliaten); Fig. 3a Original; Fig. 8 a nach Bergh (Morphol. Jahrb. Bd. VII); Figg. 8b— c nach Bütschli (Arch. mikrosk. Anat. Bd. IX). DinofJas'eUata (Ciliofl. Taf . LV. Zith.AisU:WerKer/liKiiCa;Fcivdfiat/^. I •- ■» "^ . jte^*^ '> .<^ \f*/^J<: ^^ ^"^ V W-, ^> vi '^;' ^^J^fS^ "\'""1*^ «ö^i v^ ,, \^^ -X " ^^^^ v.^^-?L--:^ ><^.:W C ' ^